63er Corvette Convertible geschrieben am 27.12.2008
Da in meiner Sammlung noch eine Fahrzeug fehlt, habe ich mich entschlossen eine 63er Corvette zu bauen.
Der Sting Ray wurde 1963 neu entwickelt. Der Wagen hatte einzelne aufgehängte Räder und einen neuen Rahmen. Das Modell gab es auch als Coupe - die Split Window (mit geteiltem Heckfenster). Neben dem 365 SAE-PS Motor hatte der Wagen auch eine Klimaanlage. Gegenüber den anderen Fahrzeugen besaß die Corvette Coupe/Convertible keinen Kofferraumdeckel mehr - dort ist der Tank untergebracht. Die ausführliche Geschichte des Originals kann bei stingray.de nachgelesen werden.
[update 25.12.2008]
Die 1963 Corvette zum Spielen:
[update 19.11.2008]
Hier habe ich die Corvette Convertible etwas besser ins Bild gesetzt:
Das HDRI stammt von teamXmedia, aus dem c4dtreff Adventskalender von 2005.
Da in meiner Sammlung noch eine Fahrzeug fehlt, habe ich mich entschlossen eine 63er Corvette zu bauen. Vor allem da ich vorher noch kein Fahrzeug gebaut habe war das mal eine spannende Sache.
Alles fing mit einer umfangreichen Recherche an. Neben zahlreichen Quellen im Internet habe ich mir dazu einen Modellbausatz (Prestige; Chevrolet Corvette Convertible) als Referenz gekauft.
Als erstes war die Aufgabe das Modell zu modellieren. Nach einer kleinen Anlaufsirrtum ging das modellieren recht leicht von Hand. Das Problem war dabei die richtige Polygon-Konstruktion für die Rundungen zu finden. Eine Nacht später lief dann alles wie geschmiert.
Dann war die Frage der Modellfarbe, ich habe mich für ein rotes Fahrzeug entschieden.
Nach der Farbe begann ich mit Überlegungen wie das ganze in Szene gesetzt werden soll.
Zuerst wollte ich eine Tanke aus der Zeit bauen, was ich auch gemacht habe. Aber dadurch das das Gebäude große Fenster hatte und sich ein kleines Motivationstief eingestellt hatte (zu wenig Referenzen für eine Füllung des Verkaufsraumes), beschloss ich das Fahrzeug in einer Studio-Umgebung zu präsentieren.
Dazu war der erste Schritt eine optimale Sicht auf das Modell zu finden. Es sollten möglichst viele Details und das Nummernschild zu sehen sein. Wo hatte ich nun viele Details? Im Innenraum die Instrumententafel. Also benötigte ich eine Ansicht die diese mit einschloss. So kam ich zu der Lösung das Modell von hinten zu zeigen.
Nach ein paar Experimenten mit Fotohintergründe und HDRI-Umgebungen schwenkte ich wieder auf eine einfache Darstellung um. Dabei ergab sich die Frage welche Farbe soll ich für den Hintergrund nehmen? Was passt zu Rot? Was sieht gut aus? Nun die Antwort war die Komplementärfarbe, in diesem Fall ausgehend vom Farbkreis nach Goethe (da bin ich durchs Studium vorbelastet). Nach ein paar proberenderings standen die Einstellungen fest (schöne Farbe, schöne Reflexe) und es wurde 3840x2160 Pixel gerendert. Jetzt mag man fragen warum so eine hohe Auflösung, nun ich brauche noch ein Bild als Büroverschönerung und die waren in A3.
Als kleines Gimmick habe ich dann noch eine interaktive Anwendung gebaut. In dieser kann man das Modell drehen, das Mesh ansehen und noch 2 Spielereien machen. Zu finden auf meiner HP http://www.a-d-k.de/20080925_232807-63er_Corvette_Convertible.htm.