MAGIX Music Maker 15 XXL - ein Test geschrieben am 18.01.2009
Ich habe mir ein neues Spielzeug geleistet: MAGIX Music Maker (MMM).
Ich hatte mir mal schon vor Jahren den MMM gekauft und habe nun mal eine Aktualisierung gewagt.
Was enthält/kostet das Paket?
Im XXL-Pack ist neben der Software noch ein USB-Keyboard dabei. Dazu gehört noch ein Soundpoolpacket mit den Richtungen Rock, Pop, Dance, Hip Hop, Disco House, Techno, Chillout und Ambient.
Das Keyboard 49 große Tasten mit Anschlagdynamik dazu noch Pitch-Bend- und Modulationsräder und Oktav-Taster. Neben dem USB-Anschluss gibt es noch einen MIDI-Out-, Haltepedal-, Netzteilanschluss. Im USB-Betrieb erfolgt die Stromversorgung auch über USB, daher wird kein Netzteil benötigt und liegt auch nicht der Packung bei.
Mit Hilfe von Soundschnipseln kann eigene Musik erstellt werden. Dazu besteht auch die Möglichkeit midi-Daten zu erzeugen und verarbeiten. Weiter bietet die Software umfangreiche Mix- und Synthesizer-Möglichkeiten und eine BeatBox gibt es auch.
Hervorzuheben ist auch der 5.1-Sound-Support. Für den MP3 Surround Encoder müssen aber nochmal 9,99EUR investiert werden, da man aber 5,-EUR für die Registrierung bekommt es es etwas günstiger.
Kritik
Positiv ist die Idee und Umsetzung zu erwähnen. Es macht auch Spaß damit zu spielen oder midi-Noten zu malen.
Leider neigt das Programm des öfteren abzustürzen und das USB-Keyboard wird wohl den Ansprüchen des (Semi-)Profis nicht genügen. Die Anschlagdynamik ist ziemlich hart, das heißt man muss ziemlich doll "drauf kloppen" um zu spielen.
Ich weise auch darauf hin das kein Netzteil dabei liegt, was ich mal neutral bewerte. Denn beim USB-Betrieb wird es nicht benötigt.
Demo
So nun noch ein kleines Stück das ich zusammen geklickt habe (ist oben auf dem Screenshot zu sehen):
Kommentare: #1 Andy schrieb am 31.07.2011 um 12:14 Schöner Bericht und das mit den Abstürzen in der 15, war zu Beginn wirklich nervig. Zum Glück haben die das aber schnell gefixt. Falls Du noch ein paar Sounds für den Revolta Synthesizer brauchst, auf meiner Homepage stelle ich einige selbstgemachte kostenlos zur Verfügung.
Gruß, Andreas #2 Dietmar1968 schrieb am 05.12.2011 um 21:34 Aus dem "Spielzeug" ist der Music Maker aber längst rausgewachsen. Mitlerweile kann man ihn als preiswerte Alternative zu den grossen DAWS wie FL Studio, Cubase, etc. sehen. sogar Profis arbeiten mit dem music maker, zb. Rapper Sido.